Orte
Kühlungsborn - Die grüne Stadt am Meer
Auch als die "Grüne Stadt am Meer" bezeichnet, liegt Kühlungsborn direkt an der offenen Ostsee. Seine Küste zählt zu den landschaftlich reizvollsten Gebieten Deutschlands. Die umliegenden Wälder der "Kühlung" und vor allem der kilometerlange Sandstrand sind seit mehr als einem Jahrhundert ein Magnet für Urlauber und Kurgäste. Kühlungsborn ist das größte Ostseebad Mecklenburg-Vorpommerns und das touristische Zentrum der Urlaubsregion Mecklenburgische Ostseeküste.
Wasser, Wald & Seeluft
Urlaub in Kühlungsborn ist gesund. Das milde Reizklima mit seiner salzigen und feuchten Seeluft, den geringen Temperaturschwankungen, einem hohen Luftaustausch und langer Sonnenscheindauer wirkt außerordentlich heil- und erholsam. Hinzu kommt die einzigartige Kombination der See mit der sauerstoffreichen Luft der Wälder. Ob malerische Wälder, bunte Hügellandschaften, Steilküsten, kilometerlange Strände oder weite Felder - das Land ist reich an intakter Natur.
Ein attraktiver Standort für Urlaub, Freizeit und Ruhesitz
Der alte Glanz kehrt zurück. Immer mehr der wunderschönen Villen, die das Bild des Ostseebades prägten, wurden einladend restauriert. Dazu entstanden neue Objekte, die dem Ort eine kontinuierlich wachsende Bedeutung im Fremdenverkehr vermitteln. Und das alles geschah mit so sanfter Hand, daß der Charakter des traditionellen Ostseebades gewahrt blieb.
Geschichte
Die Stadt Kühlungsborn entstand im Jahre 1938 aus dem Zusammenschluß der Orte Brunshaupten, Arendsee und Fulgen, deren Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht.
Um 1850 kamen die ersten Badegäste nach Fulgen, 1880 wurde Brunshaupten und später auch Arendsee als Reiseziel entdeckt.
Der Tourismus entwickelte sich, bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges, zur wichtigsten Einkommensquelle. Um die Jahrhundertwende entstanden die ersten Hotels.
Nach dem 1. Weltkrieg erlangte der Tourismus nicht mehr die wirtschaftliche Relevanz. Ein erneuter Aufschwung setzte erst mit den staatlich organisierten "Kraft durch Freude" -Programmen der Nationalsozialisten ein.
Im Verlauf des 2. Weltkrieges kam der Badebetrieb völlig zum erliegen, nach Kriegsende wurde Kühlungsborn als Urlaubs- und Erholungsort in die Planungen der DDR - Regierung aufgenommen. Bis Ende der 80er Jahre sollte ein staatlich gelenkter Massentourismus das Wirtschaftsleben der Stadt prägen.
Nach der Wende wurden die Ferieneinrichtungen wieder privatisiert und sorgsam restauriert.